Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Einkaufen in der Region. PIA REITER über Regionalität, die sich bezahlt macht.

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Auch wenn die meisten ihr Gemüse im Supermarkt kaufen – die Region unterstützen und die Umwelt schützen, kann man damit trotzdem. Denn die CO2-Belastung, die etwa durch einen langen Transportweg entsteht, fällt weg, wenn man auf den Paprika aus der Region zurückgreift. Man braucht sich nur über die Herkunft der Produkte schlau machen. Oft reicht es schon, das Etikett zu lesen. Denn die Bauern aus dem Seewinkel beliefern die Supermärkte im Bezirk mit ihrem frischen Gemüse. Die kürzlich vorgestellte Bilanz der Sonnengemüse Vertriebsgesellschaft (SGV) fiel durchwegs positiv aus (siehe Seite 7). Auch gegenüber Innovationen zeigt man sich bei der SGV nicht abgeneigt. Heuer wird das erste Mal Pak Choi produziert. Der asiatische Verwandte des Chinakohls erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit.

In Zeiten von Dioxin-Fleisch hat bei vielen Konsumenten ein Umdenken eingesetzt: Es wird wieder mehr Gemüse gekocht und das soll bitte frisch sein und nicht tiefgekühlt.

Außerdem sollte man die Chance ergreifen und einmal einen Hofbesuch beim Bauern machen, frische Kostproben inklusive.

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p.reiter@bvz.at