Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Empörung über Gegentreffer. ANGELA PFALZüber die Rolle von Fair Play imAbstiegskampf.KOMMENTARDer Ärger beim UFC Weiden ist verständlich. Nicht genug, dass der Anschlusstreffer für Mörbisch aus einer vermeintlichen Abseitsposition gefallen ist: Da kassiert man in der 86.

KOMMENTARDer Ärger beim UFC Weiden ist verständlich. Nicht genug, dass der Anschlusstreffer für Mörbisch aus einer vermeintlichen Abseitsposition gefallen ist: Da kassiert man in der 86. Minute den Ausgleich, weil man den Ball rausschießt, wenn ein Gegenspieler verletzt auf dem Boden liegt.

Zum Mitschreiben: Thorsten Pethö beförderte den Ball ins Out, weil sich Markus Wenzl auf dem Boden krümmte. Es geht weiter mit Einwurf für Mörbisch – klar. Der Spieler wirft den Ball zu Wenzl. Die logische Folge wäre, dass Wenzl den Ball zu Pethö zurückschiebt oder ihn zumindest selbst ins Seitenout schießt. Wenzl soll dabei aber nicht gesehen haben, dass die Kugel von den Weidenern ins Out befördert worden war. Seine Mitspieler hätten ihn jedoch darauf aufmerksam machen oder zumindest dann selbst den Ball zurückspielen müssen – und nicht wie Mathias Thaller ins Tor. Eine Aktion mit Folgen. Auch der UFC Weiden ist noch nicht gerettet und benötigt Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Und genau solche wurden dem Verein genommen. Das ist nicht nur bitter, sondern wirkt unter einem Aspekt besonders problematisch. Bei aller Brisanz: Gibt es im Abstiegskampf etwa kein Fair Play?

a.pfalz@bvz.at