Erstellt am 12. Oktober 2011, 00:00

Erfolgsrezept Regionalität. Pia Reiter über frühes Lernen und das Besinnen auf die Herkunft.

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Bereits neun von zehn Österreichern verwenden bevorzugt Lebensmittel aus der Region. Dies ist eines der Hauptergebnisse einer vom Lebensministerium in Auftrag gegebenen Studie, in deren Rahmen hierzulande 1.500 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 15 bis 70 Jahren befragt worden sind. Dieser Trend hat auch längst Einzug in die heimische Gastronomie gehalten. Und der Erfolg bestätigt die Restaurants in ihrem eingeschlagenen Weg (siehe Seite 20). Die Platzierungen im soeben neu erschienen „a la carte-Gourmetführer“ sprechen eine deutliche Sprache: Das Verwenden von regionalen Produkten gilt eindeutig als Pluspunkt bei der Bewertung.

Sich auf die Regionalität zu besinnen, das wird nun bereits Volksschülern beigebracht. Diese Woche präsentierten WWF und Agrar-Landesrat Andreas Liegenfeld gemeinsam mit der Volksschule Illmitz ein Projekt im Seewinkelhof, das regionalen Genuss und Umweltschutz zum Thema hat. Regionales Einkaufen steht dabei im Mittelpunkt. Ganz nach dem Motto: Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Zudem kann es gut für die Region sein, weil Kinder einen großen Anteil an den Kaufentscheidungen ihrer Eltern haben.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at