Erstellt am 04. Januar 2012, 08:12

Erste Schritte sind getan. ANGELA PFALZ über die Bemühungen, auf eigene Spieler zu setzen.

Der SC Apetlon will in Zukunft wieder verstärkt die einheimischen Spieler forcieren. Zum einen können so Einsparungen getroffen werden, andererseits erleichtert dies eine langfristige Planung für die Zukunft des Vereins. Aber nicht nur in Apetlon geht man diesen Weg, auch beim klaren Spitzenreiter der 1. Klasse Nord, dem FC Jois, werden künftig mehr einheimische Spieler auflaufen. So trennte man sich dort von Kapitän Ramazan Mutlu und Stürmer Gernot Baumgartner und holte dafür die Joiser Patrick Kientzl aus Breitenbrunn und Christoph Kusolitsch aus Winden zurück.


Apetlon und Jois sind aber nur zwei aktuelle Beispiele für Vereine, die zuletzt viele auswärtige Spieler in ihren Reihen hatten und nun wieder verstärkt auf die eigenen Kräfte setzen wollen. Vielerorts werden derartige Bestrebungen kundgetan. Es bleibt abzuwarten, mit welcher Konsequenz dieses Ziel verfolgt wird. Was passiert, wenn der jetzige Standard nicht gehalten werden kann? Wird es wieder mittelfristige Lösungen mit einem daran anschließenden Neuanfang geben? Solche gab es ja zuletzt im heimischen Fußball am laufenden Band. Man darf die Entwicklung mit Spannung beobachten.