Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Florierender Landesnorden. BIRGIT BÖHM-RITTER über wachsende Gemeinden und ihre Infrastruktur

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Das Nordburgenland kann sich glücklich schätzen. Im Gegensatz zum Landessüden darf es sich über viele wachsende Gemeinden freuen. Die Nähe zu Wien und Bratislava bevorzugen den nördlicheren Landesteil. So auch den Neusiedler Bezirk. Die Nachfrage nach immer neuen Wohnungen, Reihenhäusern und Bauplätzen ist ungebrochen. Das wissen auch die Gemeinden und deren Bürgermeister. Manche haben es sich ja bereits zum Hobby gemacht, Bauland zu erweitern, zu parzellieren und zu bauen.

Das ist auch gut so. Florierende Gemeinden braucht das Land. Allerdings sollte dem Wachstum auch die Infrastruktur in den Ortschaften angepasst werden. Gute Ansätze sind hier zu beobachten. So wird in Neusiedl am See ein neues Stadtviertel für etwa 450 Menschen entstehen. Ein Ärztezentrum ist gleich mit eingeplant. Dazu auch Wohnungen, die besonders für Senioren konzipiert sind. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es auch viele junge Familien im neuen Ortsteil geben wird. Die Kindergärten platzen aber aus allen Nähten. Für eine Gruppe musste sogar ein Container aufgestellt werden.

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p.reiter@bvz.at