Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Geht es noch ohne Auto?. Pia Reiter über „leere“ Innenstädte und das Einkaufen in der Zukunft

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Wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wird es noch möglich sein, ohne Auto die täglichen Erledigungen wie Einkäufe, Bank- oder Postgeschäfte zu machen? Sind die Einkaufszentren am Stadtrand der Tod der Innenstadt? In wenigen Wochen werden fünf weitere Geschäfte in der Neusiedler Peripherie aufsperren. Der nächste Bauteil des Pannonia-Shopping-Parks wird eröffnet. Auch das Autohaus Kamper bereitet sich auf den Umzug ins Betriebsgebiet vor, und anstelle des Autohauses wird ein weiterer großer Lebensmittelmarkt entstehen.

Für die Nahversorger wird der Kampf ums Überleben dadurch noch ein Stückchen härter. Doch vor allem kleine Gemeinden wissen den Wert, eines Lebensmittelladens im Zentrum, zu schätzen. Für viele ältere Leute, die nicht mehr so mobil sind, sind sie oft die einzige Möglichkeit einzukaufen. Politik und Wirtschaft überlegen fieberhaft, wie sie einem Aussterben der Innenstadt entgegenwirken. Patentrezept wurde bisher noch keines gefunden. Vielleicht bringt ja die Verlegung des Neusiedler Monatmarktes rund um den Anger, mitten im Stadtkern, die erwünschte Belebung. Stadt, Wirtschaftstreibende und Marktleute würden gemeinsam profitieren.

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p.reiter@bvz.at