Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Gerüchte aus der Küche. PIA REITER über „alte“ und „neue“ Hasen in der Gastronomie.

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Dort wo die besten Gerichte gekocht werden, entstehen wohl auch die deftigsten Gerüchte – in und über die Wirtshäuser der Stadt. Es blühen die Spekulationen um das Zusperren oder Scheitern der Gastronomie-Betriebe, dass es beinahe überkocht in der Gerüchteküche. Sämtlichen Wirtshäusern der Stadt wird nachgesagt, dass sie in Kürze geschlossen werden (siehe Seite 14/15). Viele Wirte haben mit schwierigen Zeiten zu kämpfen, weil auch sie die Wirtschaftskrise spüren oder sind bereits im Pensionsalter, gehen aber nicht in Rente, weil der geeignete Nachfolger fehlt.

Trotzdem ist der Kampfgeist ungebrochen, weil jede Menge an Herzblut, Geld und Arbeit im Betrieb steckt. Und auch neue Lokale und Betreiber gibt es in der Stadt. Doch nicht nur in der Wirtshaus-Szene der Stadt tut sich was: Auch die „Blaue Gans“ in Weiden wird nun nach dem Brand im Seepark mit einem neuen Chefkoch wieder eröffnet, der gemeinsam mit dem Besitzer das ehemalige Haubenlokal in das „Esszimmer der Region“ verwandeln möchte (siehe Seite 25). Zumindest eines ist für die „Blaue Gans“ gewiss: Wenigstens bis zur Eröffnung wird sie von Zusperr-Gerüchten verschont bleiben.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at