Erstellt am 04. November 2015, 05:02

von Martin Ivansich

Geschlossenheit ist wieder nötig. Martin Ivansich über die Herausforderung an den neuen Parndorfer Trainer.

Zwei Runden vor dem Ende der Ostliga im Herbst 2015 hat sich der SC/ESV Parndorf von Chefcoach Richard Slezak getrennt. Co-Trainer Christian Ivantschitz springt vorerst interimistisch ein.
Noch Anfang Juni stand die Elf in der Relegation gegen Austria Klagenfurt. Der aktuelle sechste Ostliga-Platz entspricht nicht den Parndorfer Ansprüchen. Zwar war klar, dass den Nordburgenländern im Schatten von Horn und der Vienna nur eine Außenseiterrolle zukommen werde, die Verantwortlichen haben sich trotzdem mehr als die bisherigen 20 Punkte aus 14 Spielen erwartet.

Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls schon. Erste Spekulations-Nachfolge-Kandidaten – wie etwa Ex-Neusiedl-Trainer Sepp Lackner aus Schützen, der bereits einmal bei Parndorfs 1b tätig war – werden bereits gehandelt. Aber egal, wer letztlich übernimmt: Der neue Coach muss so wie Slezak eine schwere Hürde meistern. An der Spitze ist die Konkurrenz, die bei Transfers mittlerweile tief in die Tasche greift, äußerst stark. Dem gegenüber kann nur ein extrem geschlossenes und harmonisches Team bestehen. Das ist die große Herausforderung, aus dem SC/ESV mit dem vorhandenen Material (wobei trotzdem ein neuer externer Stürmer wichtig wäre) wieder ein längerfristig funktionierendes Erfolgswerkl zu basteln.