Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Gespenst wieder auferstanden?. PIA REITER über eine immer wieder kehrende Angst auf der Parndorfer Platte.

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Das Aufatmen nach der Verhinderung der Reststoffdeponie auf der Parndorfer Platte währte nur kurz: Okay, die Deponie ist (vorerst) Geschichte, doch es gibt andere Projekte, die die Bürgerinitiativen in Neudorf und in Parndorf wieder auf die Barrikaden steigen lassen. Eine Firma möchte dort nämlich eine mikrobiologische Bodenaufbereitungsanlage errichten und betreiben. Kontaminierte Substanzen könnten so ins Grundwasser gelangen, ist die Befürchtung der Bürgerinitiativen. Seit 2010 liegt das Ansuchen dafür beim Land. Nach dessen Ablehnung ging die Firma in Revision, das Verfahren läuft. Ebenso wie die Fristen, innerhalb derer eine Entscheidung getroffen werden muss. Viele befürchten nun, dass nach Verstreichung der Frist, die Entscheidung, wie vorher bei der Reststoffdeponie, dann nach Wien ins Lebensministerium wandern könnte und damit dem Land die Hände gebunden wären.

Gut, dass es die Bürgerinitiativen gibt und dass sie sich gegen Pläne auf die Füße stellen. Dass Bürger solche Projekte auf der Parndorfer Platte verhindern können, hat schon die Reststoffdeponie gezeigt.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at