Erstellt am 18. Januar 2012, 00:00

Grobe Spur der Zerstörung. PIA REITER über die Ohnmächtigkeit gegenüber Vandalismus.

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Weder vor Blumen in Trögen noch Fensterscheiben bei einem Geschäftslokal und der Leichenhalle sogar vor einer Marienfigur im Kirchenpark machten sie nicht halt. Jene derzeit noch unbekannten Täter, die die Stadt am Wochenende verwüsteten. Ganz oben auf der Liste der Verdächtigen: Jugendliche, die am Samstag die Lokale im Stadtzentrum besuchen und sagen wir mal, beim Nachhauseweg etwas vom Weg abkommen. Dass es immer wieder zu solchen Vorfällen kommt, ist bekannt. Die Übeltäter zu erwischen, ist Sache der Polizei, jedoch nicht so einfach, wie es scheint. Denn es sind ja nicht die ersten Vorfälle dieser Art in der Stadt.

Aber gibt es ein Patentrezept gegen Vandalismus? Der erhobene Zeigefinger wird sicher nicht ausreichen, um solche Zwischenfälle zu verhindern. Die Polizei fahndet auf Hochtouren nach den Schuldigen und ist sicher sie zu erwischen. Stadtgemeinde und Kirche sollten diese dann zur Kasse bitten.

Vielleicht gelingt es so, präventiv weitere Vandalenakte von Jugendlichen zu verhindern. Denn es gilt: Keine Toleranz gegenüber blinder Zerstörungswut.

p.reiter@bvz.at