Erstellt am 29. Oktober 2014, 09:25

von Pia Reiter

Hallenbad unter der Lupe. Pia Reiter über die Notwendigkeit einer genauen Kosten-Nutzen-Rechnung

Noch immer verursacht der Betrieb des Hallenbades der Stadt finanziell gesehen gehöriges Bauchweh. Die jährlichen Kosten belasten das ohnehin angespannte Budget. Trotz einer 100.000 Euro Bedarfszuweisung von Landesvize Franz Steindl für das Hallenbad, gibt es derzeit aber keine Lösung für einen langfristig abgesicherten Betrieb. Die Frage ist nicht: Wie lange will sich die Stadt das noch leisten, es geht vielmehr um das Können. Fest steht: Es wird Einiges unternommen, um die Kosten, die das Hallenbad verursacht zu senken. So soll die Unterwasserbeleuchtung im nächsten Jahr getauscht werden und ab November wird das im Winter ohnehin wenig genutzte Außenbecken gesperrt, um Heizkosten zu sparen. Dann wird nach zwei Monaten geschaut, wie viel an Einsparungen möglich sind. Denn, auch wenn durch das Wegfallen des Außenbeckens und der Rutsche vielleicht weniger Abwechslung in den Wintermonaten geboten wird, so ist ein offenes Hallenbad nochimmer besser, als ein wegen zu hoher Kosten geschlossenes.