Erstellt am 28. Dezember 2011, 00:00

„Ich bin dann mal weg“. PIA REITER über die neuen Möglichkeiten für den Tourismus der Stadt.

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So heißt der Titel eines Bestsellers des deutschen Komikers Hape Kerkeling, in dem er seine Erlebnisse auf dem bekanntesten Pilgerweg , dem spanischen Jakobsweg schildert. Nun könnte er ihn bald um einen zweiten Teil erweitern, denn auch im Burgenland ist ein solcher Pilgerweg geplant. Als Herzstück gilt dabei der Neusiedler Kalvarienberg, der mit seinen Kreuzwegstationen, den Kapellen und dem Heiligen Jakobus ein wahrer Anziehungspunkt für Pilger aus aller Welt werden könnte.

Wieso sollte das, was in Spanien möglich ist – nämlich eine Belebung für den Tourismus der gesamten Region – nicht auch für den Fremdenverkehr in Neusiedl am See möglich sein? Die Jugendherberge könnte schon bald über zu wenige Betten verfügen. Vielleicht ein Anreiz um eine Modernisierung und einen Ausbau, der schon länger angedacht ist, nun auch umzusetzen. Auch die Heurigen der Stadt werden von den hungrigen Pilgern profitieren, ebenso wie die zahlreichen kleineren Pensionen, die keine vier oder fünf Sterne haben. Denn Pilger sind gerne bereit auf eines zu verzichten: Auf einen Luxus-Urlaub.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at