Erstellt am 22. August 2012, 08:17

Jäger selbst unter Beschuss. PIA REITER über eine alte Tradition und eine ebenso lange Diskussion.

Beim Thema Jagd scheiden sich die Geister. Manche sehen darin einen blutigen Freizeitspaß, für andere sind Jäger Naturfreunde, die die Wildbestände regulieren und so den Wald pflegen. Die Jäger sehen sich in der Verantwortung für die Hege und Pflege der Natur und der Wildtiere. Die Durchsetzung des Tierschutzes ist für viele Jäger ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Die Gegner sehen in der Jagd ein sinnloses Töten und Leiden der Tiere.

So wohl auch der Verein gegen Tierfabriken (VGT), der gerade den Nickelsdorfer Jagdpächtern schlaflose Nächte bereitet (siehe Seite 7). Doch was ist von einem Verein zu erwarten, der als eines seiner Hautziele die Abschaffung der Jagd, insbesondere ein Ende des Aussetzens gezüchteter Tiere für die Jagd , angibt? Nun, es darf erwartet werden, dass sich sowohl Jagdgegner als auch Jagdpächter an die geltenden Gesetze halten. Ist das nicht der Fall, dann wird die Gemeinde ihre Konsequenzen daraus ziehen. Die Schuldigen, egal ob Jagdgegner oder Jagdpächter, werden zur Verantwortung gezogen, verspricht der Bürgermeister. Auch wenn in Nickeldorf durch die Jäger viel Geld in die Gemeindekasse gespült wird.

KOMMENTAR

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