Erstellt am 28. November 2012, 08:55

Kein Anschluss für die Gäste. Pia Reiter über das Ringen um eine mobile Lösung.

Eine tolle Idee, die da vor einiger Zeit präsentiert wurde: Ein Seebus, der Gemeinden wie Illmitz, Podersdorf, Frauenkirchen, St. Andrä am Zicksee oder Apetlon anfährt und die Gäste zu den touristischen Hotspots in den dortigen Gemeinden bringt. Finanziert wurde das über ein EU-Projekt, das mittlerweile ausgelaufen ist (siehe Seite 28). Nun sollen die Gemeinden einspringen, damit der Seebus weiterfahren kann. Nur, ob diese sich auch dazu bereit erklären, ist noch unklar. Damit wäre dann die St. Martins Therme nur mit privatem PKW zu erreichen. Für Gäste, die mit Zug anreisen, ist am Bahnhof Frauenkirchen erstmal Endstation. Da wäre es sinnvoll gewesen, sich schon vor dem Bau der Therme Gedanken über die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen.
Fest steht, nur der Anschluss an ein öffentliches Verkehrsnetz wie zum Beispiel ein Linienbus, der die Therme fahrplanmäßig anfährt, bringt eine langfristige Lösung. Kurzfristige Projekte sind, vor allem nach Auslaufen ihrer Förderungen, wie man sieht, zum Scheitern verurteilt.