Erstellt am 14. Mai 2014, 08:49

von Pia Reiter

Keiner will mehr Wirt werden. Pia Reiter über eine Nachfolge mit oft teuren Folgen für junge Unternehmer.

Neusiedls Gastronomie blickt einer nicht allzu rosigen Zukunft entgegen. Die Wirte selbst sprechen mittlerweile von einer prekären Lage. Die Situation: Es gibt viele, die Probleme haben, Nachfolger für den eigenen Betrieb zu finden, dann altersbedingt einfach aufhören und lieber verkaufen, als ihre eigenen Kinder mit der Übernahme und den oft nötigen hohen Investitionen zu belasten.

Andere sind in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Gerade alteingesessene Betriebe mit guter lokaler Küche haben es schwer, denn oft bringt eine Neuübernahme sehr viele Kosten mit sich. Investitionen, die sich kaum einer leisten kann oder will.

Fakt ist: Kommt es hart auf hart, könnte das gastronomische Angebot der Stadt bald sehr an Attraktivität und Vielfalt verlieren. Für ein lebendiges Stadtleben braucht es aber viele verschiedene Wirtshäuser, wo sich die Neusiedler auf den Stammtischen austauschen können. Deshalb gilt: Das derzeitige Angebot nutzen und fleißig zum Lieblingswirten gehen, solange es die Möglichkeit dazu noch gibt.