Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Keiner will sich „nass“ machen. PIA REITER über ein Thema, das die Bürger in Potzneusiedl zum Kochen bringt.

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Diese Volksbefragung schlägt hohe Wellen: Am 26. August entscheiden die Potzneusiedler über ihre zukünftige Wasserversorgung (siehe Seite 21). Ein Thema, das die Emotionen überkochen lässt, wie einen Topf mit Wasser auf einer heißen Herdplatte. Die Potzneusiedler müssen für sich entscheiden, ob sie für das eigene Wasser tiefer in die Tasche greifen wollen oder sie die günstigere Fremdversorger-Variante bevorzugen. Für viele ältere Bürger kommt eine Fremd-Versorgung nicht infrage, sie sind stolz noch das eigene Wasser im Ort zu haben. Doch in Zeiten, wo es vor allem kleine Gemeinden, wie Potzneusiedl, immer schwerer haben, finanziell über die Runden zu kommen, muss es erlaubt sein, über Alternativen nachzudenken. Der Zeitraum für eine Volksbefragung ist durchaus mutig. Schließlich wird in weniger als acht Wochen ein neuer Gemeinderat und Bürgermeister gewählt. Da verwundert es nicht, dass Bürgermeister und Vizebürgermeisterin sich darüber ausschweigen, welche Variante der künftigen Versorgung sie für geeigneter halten. In Vorwahlzeiten verbrennt man sich eben nicht gern die Finger.

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