Erstellt am 27. Mai 2015, 10:00

von Pia Reiter

Auf der Suche nach Lösungen. Pia Reiter über sichere Schutzwege, die ganz sicher nicht unnötig sind.

Jeder, der selbst schulpflichtige Kinder hat, oder deren Nachwuchs den Kindergarten besucht, kennt die Situation: Am Morgen, kurz vor acht, wird es gefährlich. Denn Eltern, die fürchten, spät dran zu sein, steigen aufs Gas und vergessen auf jegliche Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Oft sind dann auch die Gegebenheiten vor Ort nicht optimal, ein Zebrastreifen, der für Autofahrer nicht einsehbar ist oder an einer ungünstigen Stelle liegt, das alles trägt dazu bei, dass der Stresslevel frühmorgens bei Eltern und Kindern steigt.

Nun werden vom Land alle Gehsteige der Stadt unter die Lupe genommen und gerade der bei "Taboki" und Volksschule am Tabor sollte ursprünglich ganz weg. Nach einem Lokalaugenschein, wo auch zwei Stadträte, Elternvertreter, Direktorin und Kindergartenleiterin anwesend waren, nun ein Erfolg: Der Schutzweg wird nicht ersatzlos gestrichen, sondern ein paar Meter verlegt. Manchmal klappt die Zusammenarbeit also doch, wenn alle um eine Lösung bemüht sind und die Sicherheit der Kinder im Fokus steht.