Erstellt am 12. November 2014, 09:33

von Birgit Böhm-Ritter

Gemeinsam spart es sich besser. Birgit Böhm-Ritter über eine "grenzenlose" Zusammenarbeit der Gemeinden.

In Zeiten wie diesen ist Sparen angesagt. Das merken nicht nur unsere privaten Geldbörsen. Auch in vielen Gemeinden des Bezirkes heißt es, den Gürtel enger schnallen. Die Planung für das Budget 2015, die in den kommenden Wochen in den Kommunen ansteht, wird darum nicht leichter.

Große Projekte zu verwirklichen, wird immer schwieriger und ist eine Herausforderung für die Verantwortlichen. "Der Euro muss zweimal umgedreht werden, bevor er ausgegeben werden kann", sagt der Volksmund und das gilt auch für die Gemeinden. In Weiden am See etwa wird die dringende Sanierung des Sportplatzes wahrscheinlich mehrere Jahre dauern. Das Budget lässt es kaum anders zu.

Ein Lösungsansatz für die Gemeinden liegt in der interkommunalen Zusammenarbeit. Gemeinden müssen enger zusammenrücken und Projekte gemeinsam realisieren. Die Möglichkeiten reichen von gemeinsamen Ausschreibungen für Straßenprojekte bis hin zur gemeinsamen Kinderkrippe. Parteigrenzen müssten dafür aber aus den Köpfen der Bürgermeister verschwinden.