Erstellt am 19. August 2015, 08:42

von Pia Reiter

Information als Prävention. Pia Reiter über eine bis dato oft unterschätzte Gefahr.

Sommerzeit ist Vereinsfeste- und Festivalzeit. Da wird gerne ausgelassen gefeiert. Das darf ja auch mal sein. Doch ganz ungefährlich ist das nicht: Immer wieder gibt es Vorfälle, wo vorwiegend Mädchen oder jungen Frauen K.o.-Tropfen in ihre Getränke gemischt werden. Zuletzt gab es auch Vorfälle am Golser Volksfest, die vermuten lassen, dass auch hier K.o.-Tropfen im Spiel waren.

Viele vergessen vor lauter Spaß, ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen, oder immer in einer Gruppe zu bleiben. Mit oft schwerwiegenden Folgen.

Die Mädchen und Frauen, die Opfer von K.o.-Tropfen geworden sind, haben meist keine Erinnerung daran, was ihnen widerfahren ist und wer ihnen K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt hat. Das macht das Ermitteln eines Täters dann beinahe unmöglich.

Gut, dass jetzt Aufklärungskampagnen gestartet werden, die auf diese bis jetzt oft unterschätzte Gefahr hinweisen. Denn nur wer gut informiert ist und sich dem Problem bewusst ist, wird sich auch dementsprechend schützen.