Erstellt am 08. April 2015, 11:14

von Birgit Böhm-Ritter

Nehmen wir uns „kleine“ Vorbilder. Birgit Böhm-Ritter über ein Müllproblem.

Umweltschutz fängt im Kleinen an. Und da sind wir auch ganz groß. Das beweisen zahlreiche Schulprojekte und auch schon im Kindergarten wird den Kleinsten beigebracht, wie man Müll vermeidet und wie man ihn richtig trennt.

Nicht nur Müllvermeidung und Umweltbewusstsein sollen vermittelt werden, neuerdings steht vor allem ressourcenschonender Umgang mit der Welt im Mittelpunkt.

Momentaner Trend: „Garteln“ im Kindergarten und der Schule unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“. Tadtens Volksschüler pflanzten etwa Bäume und in Kittsee werden im Klassenzimmer Kräuter angebaut.

Alles schön und gut: Tolle Projekte werden in den Schulen umgesetzt, damit die Jungen die Natur schätzen lernen. Aber ab welchem Alter hören wir eigentlich auf, unsere Umwelt zu achten?

Diese Frage stellen sich hunderte Freiwillige, die bei den von den Gemeinden organisierten Flurreinigungen mithelfen. Denn wie man hört, wird dabei jedes Jahr immer mehr Müll gesammelt, der unachtsam weggeworfen wurde.