Erstellt am 22. Oktober 2014, 08:25

von Pia Reiter

Worunter die Winzer leiden. Pia Reiter über eine Fliege, die zum Problem wird.

2014 ist alles andere als ein einfaches Jahr für die Weinbauern, das steht schon jetzt fest. Hagelschäden, Hochwasser und ein neu aufgetauchter Schädling, die Kirschessigfliege, bringen empfindliche Einbußen bei der Ernte, bei manchen Sorten sind es sogar bis zu 70 Prozent weniger Ertrag.

Betroffen von dem Schädling sind vor allem die Süßweinsorten. Wie der Name schon sagt, schmecken die befallenen Trauben dann nach Essig und verfaulen. Die Fliege und deren Ausbreitungsgebiet werden jetzt von der Landwirtschaftskammer genau beobachtet. Ein Mittel gegen den Schädling wird dringend gesucht.

Da der Wein ein wichtiger Faktor sowohl für den Tourismus, als auch für die Wirtschaft ist, wird nichts unversucht gelassen, um den Schädling in den Griff zu kriegen. Klar muss man als Weinbauer so ein Jahr wie dieses erst einmal verdauen, aber es wird sicher wieder ein Jahr geben, wo für die Winzer nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität stimmt. Jetzt werden eben die Keller wieder leer und damit gibt es wieder mehr Platz für neue Jahrgänge.