Erstellt am 19. November 2014, 08:30

von Philipp Frank

Zeit-Faktor als fixe Konstante?. Philipp Frank über den turbulenten Herbst von St. Georgen in der BVZ Burgenlandliga.

Was war das für eine Saison des UFC Sankt Georgen/Eisenstadt: Nach drei sieglosen Runden wurde mit Sepp Lackner Trainer Nummer eins abgelöst, nach dem Ende der Herbstmeisterschaft sein Nachfolger Karl Rupprecht. Auch Zweiterer holte nur vier magere Punkte. Die Lage für das Frühjahr ist so gut wie aussichtslos. Der Tabellenvorletzte Marz liegt ganze zwölf Punkte vor den Hauptstädtern. Nun soll ein „alter Hase“ das Ruder herumreißen und Sankt Georgen wieder flott machen: Hannes Marzi.

Er hat Burgenlandliga-Erfahrung genug, coachte Marzi doch lange erfolgreich Wiesen und Horitschon in der höchsten Liga des Landes. Parallel dazu soll das neue Konzept mit jungen und vor allem einheimischen Kickern – ohne Legionäre – einen Neustart bilden. Marzi hat somit die ganze Frühjahrssaison Zeit, um eine schlagkräftige Truppe für den Herbst zu formen. Ganz egal, wo der UFC dann spielt – zu verlieren hat der ehemalige SC-Eisenstadt-Goalgetter mit seiner jungen Mannschaft nichts mehr. Praktisch ist man so gut wie abgestiegen, nur ein echtes Wunder könnte noch für eine Sensation sorgen. Doch daran glaubt wohl keiner mehr. Kontinuität und Aufbau sind die neuen Schlagwörter, die nun in Sankt Georgen groß geschrieben werden – doch dafür benötigt man Zeit. Die dürfte der Trainer nun auch bekommen. Endlich.