Erstellt am 14. August 2013, 00:00

KOMMENTAR. Geduld ist das Zauberwort

Bayern schlägt Mönchengladbach, Dortmund schießt Augsburg ab. Dass, wie in der deutschen Bundesliga, zum Saisonstart die Favoriten gewinnen, ist aber nicht unbedingt die Regel.

Oft muss sich eine Mannschaft, die im Vorfeld aufgrund einiger hochkarätiger Neuzugänge als Titelfavorit gehandelt wird, erst finden und einspielen. Automatismen müssen entwickelt, Laufwege kennengelernt werden. Die Vorbereitungszeit im Sommer ist dafür meist zu kurz, der vermeintliche Titelfavorit spielt erst nach drei, vier Runden seine wahre Klasse aus. Diese anfängliche Schwächephase eines neu zusammengestellten Teams ist die große Chance für dessen Gegner in den ersten Runden.

So gesehen vergangenes Wochenende in der 2. Klasse Nord. Mörbisch zählt dank Verpflichtungen wie Palkovich, Kummer oder Kampitsch zu den großen Favoriten auf den Titel, dennoch setzte es zum Auftakt eine 2:0-Pleite in Donnerskirchen. Der SVM spielte nicht gut, wirkte nervös und ängstlich, als ob noch nichts stimmen würde.

Große Sorgen macht man sich in der Festspielgemeinde aber dennoch nicht, denn auch Herbert Fischl und Co. wissen: In zwei bis drei Wochen wird sich die Mannschaft gefunden haben, dann wird sich erst zeigen, wie stark man heuer ist. Wertvolle Punkte hat man auf die Konkurrenz dennoch schon verloren.