Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Mehr Leben in die Stadt. PIA REITER über das Sterben von Innenstädten und Fußgängerzonen.

Leer stehende Geschäfte sind ein Indiz dafür, dass es mit dem Einzelhandel einer Stadt bergab geht. Nach der Neusiedler Innenstadt hat nun auch die Frauenkirchner Fußgängerzone (FUZO) mit diesem Problem zu kämpfen.

Dort, wo die Fachgeschäfte verschwinden, stehen Geschäftslokale leer oder es siedeln sich Ladenketten und Diskonter an, weil diese sich die hohen Mieten dort leisten können.

Doch das ist nur auf den ersten Blick eine gute Lösung. Denn kaum entstehen an der Peripherie größere Einkaufszentren, siedeln die Ketten und Diskonter dorthin ab und die Ladenlokale im Zentrum stehen wieder leer. In Neusiedl am See gibt es ein großes Angebot an Dienstleistungen und Ärzten in der Innenstadt, damit soll ein gänzliches Aussterben der Innenstadt verhindert werden. In Frauenkirchen bemüht man sich um die Schaffung von Wohnraum. Möglichst viele Bürger sollen sich im Zentrum ansiedeln und so den Stadtkern beleben. Nur einkaufen oder einen Schaufenster-Bummel kann man dann nicht mehr vor der Haustüre machen, da muss man sich schon ins Auto setzen und ins nächste Einkaufszentrum an den Stadtrand fahren.

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