Erstellt am 02. Dezember 2015, 10:59

von Martin Plattensteiner

Neue(r) Leiter für Leitha nach oben. Martin Plattensteiner über mögliche Ambitionen des SV Leithaprodersdorf in der 2. Liga.

Fünf Punkte Rückstand auf Überraschungsherbstmeister Breitenbrunn, zuletzt 13 Zähler in fünf Partien und Rang vier: Der SV Leithaprodersdorf schielt nicht nur nach der Tabellenspitze, sondern darf auch mit einem möglichen Aufstieg spekulieren.

Warum? Unter Neo-Trainer Marcus Schlosser kam ein äußerst professioneller Wind in den Verein. Der Fußball-Tausendsassa will es noch einmal wissen, gibt sich nicht mit Peanuts zufrieden. „Um Rang zehn zu erreichen, brauchen sie mich nicht“, stellte er nach der Herbstmeisterschaft unmissverständlich fest und machte sein weiteres Engagement davon abhängig, ob der Verein in Zukunft auch härter, besser und schärfer trainieren will. Die Klub-Bosse, allen voran Obmann Alexander Winter, stellten ihren Trainer vorerst zufrieden.

Dieser gab die frischgewonnene Portion Selbstvertrauen an die Truppe weiter und trainierte bis Montag „nach“. Nun ist der Klub am Zug – Schlosser hätte gerne, dass man qualitativ und quantitativ breiter aufgestellt ist. Die Funktionäre dürfen nun rechnen, welche Transfers sich lohnen und welche als Ladenhüter enden würden. Ist Leithaproderdorf ein ernsthafter Kandidat für die BVZ Burgenlandliga?

Antwort: Ja. Nur wenige Klubs pflegen ihren Nachwuchs so ernst wie die Leitharaner. Stadion und Rasen sind ligatauglich und – wie die Landesligaluft schmeckt, haben die Blau-Weißen schon erlebt.