Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Ohne „Netz“ geht nichts. PIA REITER über zugeschüttete Gräben und kaputte Leitungen.

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Wer kann sich heute schon ein Leben ohne Internet und E-Mails vorstellen: Fast niemand kommt im Berufsleben ohne aus.

Auch privat sind der elektronische Briefverkehr oder das Sammeln von Informationen im World Wide Web nicht mehr wegzudenken. Manch einer organisiert sämtliche private Termine über Plattformen wie Facebook und Co, kocht nach Rezepten aus dem Internet oder erledigt seine Bankgeschäfte online. Da stellt sich die Frage, wie lange es sich heute noch ohne Internet aushalten lässt.

Es ist nachvollziehbar, dass derzeit zahlreiche Bürger aus Pama auf die Barrikaden steigen, weil sie bereits drei Wochen nicht mehr vernetzt sind (siehe Seite 31). Das Problem ist bekannt: Weil sich Anrainer über die Verlegungsarbeiten der Telekom aufgeregt haben, wurde das Kabel dann an einer anderen Stelle verlegt. Dort funktioniert die Leitung aber nicht. Laut eigenen Angaben arbeitet die Telekom fieberhaft daran, das Problem zu lösen. Seit drei Wochen gelingt es jedoch nicht, eine kaputte Leitung zu reparieren. Wenn das so weitergeht, dann gibt es wohl zuerst ein Ergebnis zum Thema Untersuchungsausschuss.

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p.reiter@bvz.at