Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Osterfriede nicht in Sicht. PIA REITER über einen Streit, dessen Ende nicht absehbar ist.

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Die Töne gegenüber dem Koalitionspartner werden wieder schärfer – zumindest auf Bezirksebene. Das Streitthema zwischen SPÖ und ÖVP ein Dauerbrenner: Die geplante dritte Spur für die Ostautobahn (A4). Da freut sich die ÖVP, dass sich ihre Hartnäckigkeit bezahlt gemacht habe und wertet es als ihren Erfolg, dass der Bau der dritten Spur zur Entlastung der Pendler des Bezirks, nun in greifbare Nähe gerückt ist. Die SPÖ wiederum spricht von „Schmähparaden“. Und die Verantwortlichen sind auch schnell ausgemacht.

Natürlich will man die „Beziehung“ auf Landesebene nicht riskieren, also weicht man eben auf die Bundesebene aus. Auch das ist altbekannt. Die jeweils andere Partei bekommt den „schwarzen Peter“ zugeschoben. Die ÖVP nehmen wieder einmal Ministerin Doris Bures (SPÖ) in die Pflicht, für die SPÖ ist die neue Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), die ihr Amt noch nicht einmal offiziell angetreten hat, verantwortlich.

Kein Friede also, nicht einmal in der Karwoche. Und da nun bereits die Gemeinderatswahlen nächstes Jahr ihre Schatten voraus werfen, ist auch kein Ende der Streitereien in Sicht.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at