Erstellt am 13. April 2016, 09:28

von Pia Reiter

Eine Klasse auf Spurensuche. Pia Reiter über Schüler als "Lebensmittel-Kommissare".

Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff zirkulieren als Isotope im Kreislauf der Natur. Jedes organische Material hat einen "isotopischen Fingerabdruck".

Mithilfe der Isotopenbestimmung von Knochen und Zähnen kann man noch nach Jahrtausenden herausfinden, wie und wo Mensch und Tier sich ernährten. Diese Methode wird nicht nur in der Archäologie eingesetzt. Man kann mit ihr auch den Ursprung von Lebensmitteln prüfen (siehe Seite 19).

Ob der Neusiedler See Zander tatsächlich im Neusiedler See geschwommen und die Wiesener Erdbeere auch in Wiesen gewachsen ist, prüfen Schüler des Pannoneums mit kriminologischem Gespür. Ein Einsatz, der belohnt wurde: Die 3A der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe wurde mit dem „Energy Globe Award“ als bestes burgenländisches Projekt ausgezeichnet.

Regionalität liegt eben im Trend: Auch bei den Konsumenten. Denn regionale Lebensmittel schmecken nicht nur, sie sind dazu oft noch günstiger, weil lange Transportwege wegfallen.