Erstellt am 18. Mai 2016, 04:24

von Pia Reiter

Premiere mit Lerneffekt. Pia Reiter über schwierige Aufgaben und „verständnislose“ Maturanten.

Nach den AHS im Vorjahr waren heuer auch die BHS mit der Zentralmatura dran. Genau diese hatte im Vorjahr bei den Diskussionen der Schüler mit den Politikern im Vorfeld der Landtagswahl noch für massive Aufregung gesorgt. Heuer haben bereits 248 Maturanten im Bezirk die schriftlichen Prüfungen hinter sich.

Österreichweit gab es massive Kritik an den Mathematikaufgaben, die offenbar deutlich schwieriger als im Vorjahr waren. Trotz der 400 Beispiele, die auf der Website des Bundesinstituts „bifie“ zur Verfügung gestellt werden, waren die Aufgaben für die meisten alles andere als ein Kinderspiel.

„Neue Matura bedeutet bessere Vergleichbarkeit und auch, dass wir eigenständiges Denken stärker fordern und fördern“, so die Bildungsministerin über die Vorteile. Positiv war heuer die Organisation der Zentralmatura. Schummeleien gab es diesmal nicht. Die Maturanten waren wohl zu sehr mit dem „Enträtseln“ der Aufgabenstellungen, die Großteils als sehr unverständlich empfunden wurden, beschäftigt.

p.reiter@bvz.at