Erstellt am 09. Februar 2011, 00:00

Radweg in das 21. Jahrhundert. PIA REITER über überfällige Ausbaupläne zwischen Wallern und Pamhagen.

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Wer schon einmal selbst mit seinem Drahtesel zwischen Wallern im Burgenland und Pamhagen unterwegs war, kennt das Problem (siehe Seite 29). Denn zwischen dem Feriendorf Vila Vita und der Gemeinde Wallern gibt es keinen Radweg. Somit ist man gezwungen, mit seinem Rad auf die Straße auszuweichen. Ein Umstand, der nicht nur die Urlaubsgäste verstimmt, sondern auch für Streit unter den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden sorgt. Ein Schandfleck auf der Radfahrerkarte.

Außerdem ist auch Vila Vita-Feriendorf Direktor Jandl verärgert, weil die Radtouristen deshalb bereits seit fünf Jahren durch sein Feriendorf fahren. Er will nicht mehr der Notnagel für die fehlende Strecke sein. Seit fünf Jahren wird schon darüber gestritten, wer jetzt für den Bau des Radweges zuständig ist und dafür bezahlen muss. Eine Frage des Geldes, wie es scheint. Doch kann sich ein Land, dass seine Tourismusstrategie auf die radelnden Gäste ausgelegt hat, sich das leisten? Bei dem Streit geht es um eine Strecke von circa zwei Kilometern. Gut, dass das Land jetzt den beiden Gemeinden finanziell helfen will. Denn nur zufriedene Urlauber kommen wieder, verärgerte nicht.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at