Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

Richtiger Mann am richtigen Ort. Christopher Schneeweiß über den frischen Wind in Winden. KOMMENTARWindens Neo-Trainer Thomas Achs hat einen Raketenstart hingelegt. Nicht einmal eine Woche im Amt, und schon klappte es mit dem ersten Sieg in der Saison – dem 2:1 gegen Güssing. Bravo!

Windens Neo-Trainer Thomas Achs hat einen Raketenstart hingelegt. Nicht einmal eine Woche im Amt, und schon klappte es mit dem ersten Sieg in der Saison – dem 2:1 gegen Güssing. Bravo! Es ist schon klar: Achs ist kein Wunderwuzzi und es wird auch wieder Rückschläge geben. Aber er hat es geschafft, der gesamten Mannschaft neues Selbstvertrauen zu geben.

Das bedeutet gleichzeitig aber nicht, dass alles unter Coach Ernst Horvath schlecht war, und jetzt alles viel besser wird. Wer weiß, wie die Meisterschaft gelaufen wäre, hätten die Windener gleich zu Saisonbeginn ein Erfolgserlebnis gefeiert. Ich denke, dass da nicht viel zum Glück gefehlt hat und sich die Windner mit so einer Mutinjektion noch mehr Punkte erspielt hätten. Aber es ist eben schwierig, mit einer komplett neu formierten Truppe in die Meisterschaft zu gehen, noch dazu in eine Landesliga, wo die Leistungsdichte sehr hoch ist.

„Atschi“ wird mit seiner erfrischenden Art zu Coachen und mit seinem „Schmäh“ den Bären auch weiterhin die nötigen Flügel verleihen, um sich von der Abstiegszone abzuheben. Im Winter sollte sich der Verein aber dann doch noch die eine oder andere Verstärkung an Bord holen. Dann könnte das Projekt „Klassenerhalt“ trotz verpatzten Starts vermutlich doch noch klappen.

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