Erstellt am 27. Juni 2012, 07:20

Sankt Georgens nächster Anlauf. MARTIN PLATTENSTEINER über die neuen Chancen der Lackner-Truppe.

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Der erste Versuch, um in die Burgenlandliga aufzusteigen, ist gescheitert. Die Sankt Georgener blieben mit einer vermeintlichen Aufsteigertruppe weit hinter den Erwartungen. 20 Punkte Rückstand auf Meister Purbach – das war ein mehr als deutlicher Fingerzeig. Die erste heiße Aktie wurde mit der Verpflichtung von Trainer Sepp Lackner aus dem Hut gezaubert. Der Ex- und Neotrainer soll sein langfristiges Konzept, welches er vor drei Jahren erstellt hatte, trotz einer zweijährigen Unterbrechung nun in die Tat umsetzen.

Lackner hat einen riesigen Vorteil: Er kennt den Verein wie seine Westentasche und hat gleichzeitig schon genügend Abstand, um neutral ins Rennen zu gehen. Spompanadeln wird es unter seiner Regie nicht geben. Aus diesem Grund konnten sich Sportchef Christian Breyer und seine Vorstandskollegen den Luxus leisten, einerseits ordentlich auszusortieren und andererseits kräftig zu investieren. Lackner wäre nicht Lackner, wenn er nicht rechtzeitig eine Liste mit dem Profil seiner Wunschspieler abgegeben hätte. Eines hat der Trainer aber sicher rechtzeitig gemacht: seine Vorstellungen unmissverständlich ausgesprochen. Denn nur mit Disziplin und Trainingseifer sind große Ziele machbar.