Erstellt am 30. März 2016, 05:44

von Pia Reiter

Schwadorf als Vorbild. Pia Reiter über eine beispielhafte Rettung vor dem „Untergang“.

Die Zeit rennt, denn sprechen sich die Gemeinden des Bezirks bis zum 30. Juni nicht gemeinsam für die Unterstützung des Hallenbades aus, scheint das Aus besiegelt.

Etwas mehr als dreißig Kilometer entfernt, hat man aber für das selbe Problem bereits eine Lösung gefunden. Im niederösterreichischen Schwadorf wurden nun, wenn auch nach monatelangen Diskussionen, die ersten Schritte für eine erfolgreiche Hallenbadrettung gesetzt. Nach Schwadorf, Kleinneusiedl und Rauchenwarth, hat auch Enzersdorf die finanzielle Beteiligung an der Sanierung beschlossen. 2,2 Millionen Euro betragen die Projektkosten, 1,6 Millionen sind der Anteil der Schulgemeinden. Die verbleibenden 600.000 Euro muss Schwadorf aufbringen.

Die Gemeinde Schwadorf hat es geschafft, den Partnergemeinden klar zu machen, wie wichtig es ist, sich am Hallenbad zu beteiligen. Denn hier hat man verstanden: Zahlen sie nicht mit, werden die Kinder aus diesen Orten das Hallenbad auch nicht mehr nutzen können, weil es dann eben gar keines mehr gibt.