Erstellt am 06. April 2016, 10:14

von Martin Plattensteiner

Spannender geht es nicht mehr. Martin Plattensteiner über die Auf- und Abstiegssituation der 2. Liga Nord.

Alfred Hitchcock hätte wohl seine Freude mit der heurigen 2. Liga Nord. Die 14 Vereine durchleben stets Wellentäler der Emotionen. Acht Mannschaften haben reelle Titelchancen – und sind nur sieben Punkte voneinander getrennt. Okay, Tadten dürfte die Puste ausgehen – mehr als die Hälfte der Stammspieler sind verletzt.

Leithaprodersdorf und Sankt Georgen haben vom Umfeld her Top-Möglichkeiten, um auch eine Liga weiter oben bestehen oder sich den Aufstieg auch leisten zu können. Doch kann man es einem Breitenbrunner, Trausdorfer, Apetloner, Illmitzer oder Siegendorfer Akteur verübeln, einmal im Leben Meister zu werden? Nein.

Während Frauenkirchen und Winden auf der Stelle treten und hoffen, sich der lästigen Abstiegssorgen bald entledigt zu haben, zittert ein Quartett um den Ligaverbleib. Mit drei Absteigern muss man rechnen, Wallern ist in der BVZ Burgenlandliga nämlich noch lange nicht durch. Da stehen wöchentlich Endspiele im Sechs-Punkte-Charakter an. Steinbrunn und Mönchhof kreuzen am Samstag die Klingen – beide Teams benötigen einen Sieg.

Gols-Trainer Thomas Schneider hofft weiter auf das Fußballwunder. Mit Illmitz kommt sein Stammklub, der ihn einst rausgeworfen hat. Ein Kampf auf Biegen und Brechen wird erwartet. Denn auch die ehemaligen Bezirks-Gastgeschenke gibt es schon lange nicht mehr.