Erstellt am 20. August 2014, 10:45

von Philipp Frank

Meistertrainer musste gehen. hilipp Frank über den Trainerwechsel beim UFC Sankt Georgen-Eisenstadt.

Drei Runden sind gerade einmal gespielt und schon gibt es den ersten Trainerwechsel in der BVZ Burgenlandliga. Sepp Lackner musste nach drei Niederlagen seinen Trainersessel beim UFC Sankt Georgen-Eisenstadt räumen. Ausbleibender sportlicher Erfolg wurde als Trennungsgrund seitens der Vereinsleitung angegeben. Nach den starken Aderlässen – Leistungsträger wie Christopher Pinter, Stephan Grafl oder Goran Batar wurden im Sommer abgegeben – wurde der Sparstift angesetzt, sprich vermehrt auf die Jugend gesetzt.

Grundsätzlich ein guter Gedanke. Denn nur ein wirtschaftlich gesunder Verein kann langfristig erfolgreich sein. Fakt ist aber auch, dass nach Abgängen von wichtigen Mannschaftsstützen (Grafl und Pinter erzielten 26 der 46 Treffer in der abgelaufenen Saison), die neu formierte Mannschaft Zeit braucht, um zu harmonieren.

Nach zwei Meistertiteln mit den Landeshauptstädtern und einem starken vierten Platz in der ersten BVZ Burgenlandliga-Saison der Vereinsgeschichte hätte man durchaus etwas mehr Geduld mit dem gebürtigen Wallerner haben können. Dass Lackner schwierige Situationen meistern kann, hat der Trainer-Routinier bei seinen bisherigen Stationen bewiesen.