Erstellt am 15. Juli 2015, 08:39

von Christopher Schneeweiß

Schade, dass so wenig Zeit bleibt. Christopher Schneeweiß über Neusiedls Trainer-Zugang Manfred Wachter.

In der Fußballszene besteht kein Zweifel: Manfred Wachter – seit Sonntag neuer Trainer des SC Neusiedl/See – ist ein guter Coach und mit Sicherheit ein Gewinn für den NSC.

Schade nur, dass er so wenig Zeit hat, die Mannschaft auf die neue Meisterschaft vorzubereiten. Schade auch, dass er bei der Gestaltung des Kaders nicht mitwirken konnte. Das macht die Angelegenheit für Wachter nicht gerade leicht. Er springt sprichwörtlich ins eiskalte Wasser, um die Neusiedler vor dem Abtauchen zu bewahren.

Eines ist klar: Gerade heuer, wo sämtliche Teams einen Meisteranspruch stellen, wird das Bestehen in der Ostliga ein schwieriges Unterfangen sein. Der NSC wird von Beginn weg um seine Punkte hart kämpfen müssen. Da wäre es von Vorteil gewesen, für eine perfekte Vorbereitung zu garantieren.

Wachter war schon länger auf dem Markt, er hätte viel früher in den engsten Kreis rücken müssen. Auch der neue Kader stand lange Zeit auf wackeligen Beinen. Andere Ostliga-Klubs waren mit ihren Planungen fertig, da war beim NSC noch nicht einmal sicher, ob genügend Spieler für die erste Testpartie bereit stehen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft des SC Neusiedl/See von der holprigen Sommerzeit nicht beeindrucken lässt und stattdessen wieder gute Leistungen zeigt. Gelingt es dann dennoch nicht, die Liga zu halten, ist jedenfalls sicher nicht nur bei den Kickern die Schuld zu suchen.