Erstellt am 03. August 2011, 08:03

Vandalismus als Zeitvertreib. BIRGIT BÖHM-RITTER über eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

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Was Menschen dazu antreibt fremdes Eigentum zu zerstören, bleibt vielen von uns wohl unerklärlich. Trotzdem tritt Vandalismus auch bei uns am Land wiederholt auf. Zwar nicht so gehäuft, wie in großen Städten aber doch auch immer wieder in Aktionen, die auf aggressive Zerstörungslust hinweisen. So auch vergangenen Samstag im Strandbad in Neusiedl am See, wo zwei Tretboote in Brand gesteckt sowie ein Müllcontainer und ein Fahrrad ins Wasser geworfen wurden.

So ein Aktionismus wird meistens jugendlichen Gruppen angelastet. Leider oft auch zurecht. Der Respekt vor fremdem Eigentum weicht in solchen Fällen wohl einem aufgeblasenen Imponiergehabe oder einem destruktiven Zeitvertreib aus Mangel an wirklichen Interessen.

Möglichkeiten seine Freizeit sinnvoll zu gestalten, gibt es auch hierzulande genug. Die Schwierigkeit liegt eher darin, das Interesse der Jugendlichen zu wecken. Hier sind wohl die Eltern gefragt, ihrem Nachwuchs schon im Kindesalter verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen. Eine davon wäre es auch, sich ehrenamtlich zu betätigen.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at