Erstellt am 18. September 2013, 10:16

Viele Windräder, kein Welterbe?. Pia Reiter über einen Konflikt, der derzeit im Bezirk für viel Wind sorgt.

Das Burgenland – speziell der Bezirk Neusiedl am See – ist stolz auf seine Windräder und die Windkraft an sich. Zeichen dafür ist auch der Tag der Energiewende, der vergangene Woche in Gols groß gefeiert wurde. Das zeigt auch die große Anzahl an Gästen, die auf das Volksfestgelände gekommen war, um mitzufeiern.

Das Burgenland produziert nun so viel Strom aus erneuerbarer Energie, wie es braucht, um sich selbst zu versorgen. Ohne Windkraft wäre dies nie möglich geworden.

Ob die vielen Windräder, die zu diesem Zweck aufgestellt wurden, jedermanns Geschmack entsprechen, darf jedoch bezweifelt werden. Wer ganz sicher ein Problem mit den riesigen Windparks hat, ist die Unesco. Die schickte vor ein paar Wochen eine Kommission aus, mit dem Auftrag zu eruieren, ob das Welterbegebiet optisch dadurch beeinträchtigt wird.

Auch wenn die Welterbe-Obmänner sich optimistisch zeigen, ist großes Bangen angesagt. Denn eine Aberkennung des Welterbe-Status wäre für die Region fatal.