Erstellt am 16. November 2011, 00:00

Wann war er doch gleich?. Pia Reiter über das Vergessen von ganz bestimmten Tagen.

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Immer wenn das Datum nicht besonders abwechslungsreich an Zahlen ist, also etwa am 11.11.2011, dann haben die Standesbeamten Hochbetrieb. So auch zu Martini, wobei dieses Datum ein besonders mutig gewählter Hochzeitstag ist. Denn am 11.11. beginnt jedes Jahr auch die Zeit der Narren – der Fasching. Passend, denn viele setzen eine sogenannte Schnapszahl auch gleich als Schnapsidee um und treten zu so einem Termin vor den Traualtar.

Laut Experten und Statistik bringen solche Termine übrigens weder besonders Glück noch Pech für die Dauer einer Ehe. Die Zahl der Trauungen lag am 11.11.2011 also vielerorts deutlich höher, als an einem gewöhnlichen Freitag. Außerdem feierte das Burgenland Landesfeiertag und viele Gemeindeämter und Rathäuser waren geschlossen. Nur in Neusiedl, wo es auch möglich ist, an Sonn- und Feiertagen standesamtlich zu heiraten, waren die Standesbeamten viermal im Einsatz. Kein Rekord, denn der wurde am 8.8.2008 mit neun Trauungen aufgestellt. Bei manchen Paaren hilft aber auch ein einprägsames Datum nicht, um den eigenen Hochzeitstag zu vergessen. Da hilft oft nur mehr der Termin vor dem Scheidungsrichter.

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p.reiter@bvz.at