Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Zum Scheitern verurteilt. PIA REITER über die Gefahren für private Schulen und alternative Lehren.

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Unterricht der Kinder ausschließlich durch Native Speaker, eine Schule, die mit ihrer Region verwurzelt ist und das Regelschulwesen bereichert. Das hört sich für viele bekannt an. Kein Wunder, denn das sind alles Punkte, die die Lebensschule in Neusiedl am See, die nach nur fünf Monaten ihren Betrieb mangels Schüler einstellen musste, ebenfalls in ihrem Konzept hatte. Was für die Lebensschule nicht geklappt hat, soll nun für die von Angela Michlits geplante Waldorfschule, in der Nähe von Pamhagen, der Schlüssel zum Erfolg sein. Derzeit gebe es 15 potenzielle Schüler, die Lebensschule konnte sich mit dieser Anzahl finanziell nicht über Wasser halten. Auch das Schulgeld von rund 500 Euro im Monat pro Kind war da nicht genug. Auch in der privaten Waldorfschule wird man Schulgeld zahlen müssen. Diese alternative Schule wäre sicher eine Bereicherung im Bezirk. Viele Eltern können sich das Schulgeld für die Privatschule aber einfach nicht leisten.

Auch wenn viele Eltern solche alternativen Angebote zum traditionellen Schulsystem suchen, vielleicht ist die Zeit für eine derartige Schule im Bezirk einfach noch nicht reif.

KOMMENTAR

ta.zvb@retier.p