Erstellt am 25. April 2012, 00:00

Zum Warten verurteilt. PIA REITER über ein „schmutziges “ Problem der Parndorfer.

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Da ist der Kampf gegen die Reststoffdeponie gerade erst mal überstanden und die Bürger in Parndorf, haben gerade zum Durchatmen angesetzt. Doch jetzt sorgt ein Pächter mitten im Ort für Unruhe bei den Anrainern, die von ihrem Balkon direkt auf dessen private „Müllhalde“ auf einem Grundstück sehen. Seit Kurzem kommen täglich zwei LKW, die dort Schrott und Müll dort abladen: Autobusse, Boote oder ausrangierte Eternitplatten. Dass die Autowracks anscheinend bis oben hin mit Müll gefüllt sind, trägt auch nicht zur Entspannung der Lage bei.

Bürgermeister und Behörden würden am liebsten einschreiten, allein ihnen sind die Hände gebunden. Da eine Räumungsklage anhängig ist und es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, muss man die Entscheidung des Gerichts abwarten. Doch wie lange dauert es, bis der Geduldsfaden der betroffenen Parndorfer reißt? Der Ortschef hat schon angekündigt, Maßnahmen gegen den Pächter anzudenken. Dieser sollte sich gut überlegen, ob er sich weiter mit den Parndorfern anlegt, schließlich haben die schon mehrmals eine Deponie bekämpft und darin einen Sieg errungen.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at