Erstellt am 27. Januar 2016, 11:34

von Martin Ivansich

Zwei ganz heiße Medaillen-Eisen. Martin Ivansich über die Chancen der heimischen Segler im Olympia-Jahr.

Für die beiden Boote mit burgenländischer Beteiligung, die 470er (Matthias Schmid und Florian Reichstädter vom Yachtclub Breitenbrunn) sowie das Nacra17-Duo (Tanja Frank und Thomas Zajac vom Burgenländischen Yachtclub) geht es seit Montag nicht nurum Weltcup-Punkte, sondern vor allem auch darum, sich für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August) einzustimmen.

Während Zajac/Frank als einziges österreichisches Nacra17-Boot das Ticket für die Spiele bereits in der Tasche haben, müssen Schmid und Reichstädter ebendieses erst fixieren. Im Duell mit den Vorarlbergern David Bargehr und Lukas Mähr haben die beiden Wiener im burgenländischen Boot derzeit die Nase vorne. Bei der Weltmeisterschaft in Argentinien Ende Februar wird wohl die Entscheidung fallen. Im Moment ist davon auszugehen, dass Schmid/Reichstädter in Rio dabei sind.

Bargehr und Mähr müssten in die WM-Medaillenränge segeln, um noch einen internen Quali-Bewerb zu erzwingen. Parallel zeigte die Formkurve der beiden Routiniers in den vergangenen Monaten deutlich nach oben. Steuermann Schmid und Vorschoter Reichstädter haben sich in der Weltspitze festgesetzt und sind in der Lage, um die Top-Plätze mitzusegeln. Dasselbe gilt für Zajac und Frank – gut möglich, dass es zwei Jahre nach Julia Dujmovits‘ Snowboard-Olympiasieg bald weitere Medaillen für das Burgenland gibt.