Erstellt am 20. Oktober 2010, 00:00

Zweites Jahr ist das schwerere?. MARTIN IVANSICH über den aktuellen Lauf der St. Georgener Youngsters.

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Wer hätte das gedacht? Der UFC St. Georgen/Eisenstadt sorgt in der zweithöchsten Spielklasse des Landes für Furore. Nach einem fulminanten „Lauf“ von sechs Siegen in den letzten sechs Spielen, ist die Wagentristl-Elf nach Verlustpunkten sogar schon Tabellenführer. Nachdem der Kader durch die Abgänge von zum Teil regionalligaerfahrenen Spielern wie Dadi Maxell, Thomas Ugrinovich, Thomas Weiss, Roman Bauer und einigen anderen deutlich verjüngt wurde, sprach die neue, sehr engagierte Vereinsleitung um Erwin Nemeth das Ziel „unbedingter Ligaerhalt“ aus.

Jetzt steht der UFC, der schon wiederholt mit elf Eigenbauspielern am Feld stand, nach zehn Runden mit ebenso vielen Punkten da, wie im Aufstiegsjahr nach siebzehn Runden. Wieder einmal beweisen junge Spieler, dass man sie nicht nur als „Notnägel“ brauchen kann, sondern auch auf sie bauen darf. Die alte Fußballerweisheit „das zweite Jahr ist das schwierigste“ wird an der Stadt-Peripherie zurzeit ad absurdum geführt. Denn wenn die aktuelle Leistung die verklingende Aufstiegseuphorie vom letzten Jahr widerspiegelt, dann kann man sich in den nächsten Jahren auf einiges gefasst machen.

m.ivansich@bvz.at