Erstellt am 15. Mai 2013, 00:00

Korpitsch zum neuen Generalvikar ernannt. Neubesetzung / Stadtpfarrer von Eisenstadt-Oberberg Martin Korpitsch erhält nach 25 Jahren als Pfarrseelsorger Amt am Bischofshof.

Neue Aufgabe. Martin Korpitsch wird mit 1. September 2013 Generalvikar der Diözese. Diözese  |  NOEN, Diözese

Diözese / Die Ungewissheit hat ein Ende: Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics hat mit der Bestellung von Martin Korpitsch zum neuen Generalvikar eine wichtige personelle Weichenstellung für den Bischofshof vorgenommen. Die Neubesetzung war nötig, nachdem es mit Jahresende 2012 in der Führungsriege der Diözese Eisenstadt zu zwei überraschenden Rücktritten gekommen war: Sowohl Generalvikar Georg Lang als auch Moderator Petar Ivandic legten damals ihre Ämter zurück.

Martin Korpitsch, derzeit Dechant des Dekanats Eisenstadt und Propst- und Stadtpfarrer der Pfarren Eisenstadt-Oberberg und Kleinhöflein, wurde von Bischof Ägidius J. Zsifkovics zum neuen Generalvikar der Diözese Eisenstadt ernannt. Die Ernennung wird mit 1. September 2013, also mit Beginn des neuen Arbeitsjahres, rechtswirksam. Bis dahin wird der neue Generalvikar seine Aufgaben als Dechant und Pfarrer weiterführen.

Die Entscheidung, Martin Korpitsch zum Generalvikar zu bestellen sei, so Bischof Zsifkovics, „das Ergebnis einer intensiven Phase des Hineinhörens in die Anliegen und Bedürfnisse der Diözese sowie einer Phase eingehender Prüfung möglicher Kandidaten für dieses wichtige Amt.“

Mit Dechant Korpitsch komme eine Persönlichkeit zum Zug, „die unsere Diözese von Grund auf kennt und die Verantwortungsbewusstsein und Fleiß mit der Fähigkeit verbindet, auf Menschen zuzugehen und konträre Standpunkte auszugleichen.“ Ein Profil, das er bei zahlreichen Stationen seiner Priesterlaufbahn bereits unter Beweis gestellt habe.

Die Einladung des Bischofs, das Amt des Generalvikars zu übernehmen, habe ihn überrascht und nachdenklich gemacht, so Martin Korpitsch. „Nach intensiven Gesprächen habe ich zugesagt, die Aufgabe mit ganzer Bereitschaft zu übernehmen.“ Eine Aufgabe, die auch eine Herausforderung ist. Doch grundsätzlich stehe jeder Mensch, der sich in den Dienst der Kirche stellt, in dieser Herausforderung. „Egal, an welchem Platz wir stehen, ob beim Finden von Entscheidungen, beim Suchen von richtigen Hilfen für Menschen in Not, beim Wahrnehmen von Leitungsfunktionen –  für uns alle soll stets der Ruf des Herrn zum Dienen maßgeblich sein.“

Er gehe, wenngleich auch mit etwas Wehmut nach 25 Jahren Dienst als Pfarrseelsorger, zuversichtlich in seine neue Aufgabe, so der designierte Generalvikar. „Im Vertrauen auf die Zusage des Herrn, dass er Frieden und die nötige Gelassenheit gibt.“