Erstellt am 13. Januar 2012, 12:45

Lkw mit 25.000 Liter Treibstoffzusatz umgestürzt. Ein Lkw-Unfall auf der Ostautobahn A4 bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) im Burgenland beschäftigt seit den Nachtstunden die Feuerwehr:

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Nach Angaben der Feuerwehralarmzentrale (FAZ) in Eisenstadt kippte ein mit 25.000 Liter Treibstoffzusatz beladener Tanksattelzug auf der Zufahrt zum Lkw-Parkplatz um und landete auf einem Beton-Fahrbahnteiler. Geringe Mengen Flüssigkeit traten dabei aus. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt, der Tankinhalt muss in ein anderes Fahrzeug umgepumpt werden.

Der von einem Rumänen gelenkte Laster einer holländischen Spedition war von den Niederlanden über Österreich nach Griechenland unterwegs. Bei der Zufahrt zum Lkw-Parkplatz Nickelsdorf kam es zu dem Unfall. "Der Lkw ist umgekippt, auf die Betonsteine draufgestürzt und ist dort zum Liegen gekommen", so ein Sprecher der Feuerwehr.

Der Treibstoffzusatz fällt unter die Gefahrgutklasse 9 (gefährliche Stoffe, Anm.) Die Feuerwehr Nickelsdorf stellte einen Behälter unter das Fahrzeug, um eventuell auslaufende Flüssigkeit aufzufangen. Für die Einsatzkräfte gab es bei der Bergung ein Problem: "Der Lkw liegt auf einem Betonfragment. Die Ladung muss umgepumpt werden, weil man ihn sonst nicht aufstellen kann", erklärte der Sprecher.

Ein Ersatzfahrzeug wurde angefordert: "Die Umpumparbeiten sind jetzt in Gange. Anschließend soll das Fahrzeug aufgestellt werden", hieß es Freitag kurz vor Mittag aus der FAZ. Feuerwehren aus Nickelsdorf, Eisenstadt und Neusiedl am See waren im Einsatz. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Laut Polizei gab es für den Verkehr keine Behinderungen. "Die Autobahn ist frei", sagte ein Beamter.