Erstellt am 23. November 2010, 09:12

Lkw mit 25 Tonnen Erde auf A4 verunglückt - Auffahrunfälle folgten. Nach einem Lkw-Unglück, auf das noch zwei Auffahrunfälle folgten, hatten die Einsatzkräfte Dienstagvormittag auf der A4 im Nordburgenland alle Hände voll zu tun.

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In der Früh war laut Polizei nahe der Anschlussstelle Neusiedl am See ein mit 25 Tonnen Erde beladener Transporter umgestürzt. In unmittelbarer Nähe kam es danach zu einem Auffahrunfall. Kaum war die Autobahn für den Verkehr freigegeben, krachte es im Staubereich ein weiteres Mal. Bei den Unfällen wurden drei Menschen verletzt, die A4 war in Richtung Wien vorübergehend gesperrt.

Gegen 5.30 Uhr fuhr laut Polizei ein Lkw bei der Anschlusstelle Neusiedl auf die Ostautobahn auf. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit kippte das Fahrzeug um und kam quer über alle Fahrstreifen zum Liegen. Die Ladung ergoss sich über die Fahrbahn. Als ein nachkommender Audi abrupt bremste, fuhr ihm ein anderer Pkw auf.

Der Lkw-Fahrer brach sich bei dem Unfall die Hand. Der Beifahrer des Audi begab sich laut Exekutive selbst ins Krankenhaus. Die Erde auf der Fahrbahn wurde mit Hilfe eines Baggers auf einen Lkw geladen. Anschließend reinigte die Feuerwehr die Straße.

Im kilometerlangen Stau, der sich durch die Sperre gebildet hatte, ereignete sich zwischen Gols und Weiden ein weiterer Auffahrunfall. Dabei prallte nach Angaben des ÖAMTC ein Kleintransporter in einen Lkw, der vor ihm unterwegs war. Der Lenker des Transporters wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

 Teams des Notarzthubschraubers Christophorus 3 und eines Notarztwagens aus Frauenkirchen versorgten den Verunglückten, der schwere Beinverletzungen erlitten hatte. Er wurde anschließend in das Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen. Die A4 war vorübergehend einspurig befahrbar, gegen Mittag waren alle Sperren aufgehoben.