Erstellt am 06. Mai 2014, 20:14

Mann im falschen Grab beerdigt. Einen unerwarteten Verlauf hat ein Begräbnis im burgenländischen Frauenkirchen genommen. Während der Zeremonie stellte sich jedoch heraus, dass sie beim falschen Grab stattfand.

Das Begräbnis wurde dennoch fortgesetzt, tags darauf erfolgte die Beisetzung - allerdings ohne Pfarrer - im richtigen Grab.

Der auf einer Namensgleichheit beruhende Irrtum trug sich bereits vor mehr als einer Woche zu. Er wurde bemerkt, als eine Angehörige feststellte: "Das ist ja nicht unser Familiengrab." Der Geistliche habe die Zeremonie trotzdem zu Ende geführt. Der Sarg sei ins Grab gelassen, aber nicht mit Erde bedeckt worden. Am nächsten Tag sei die richtige Grabstelle ausgehoben worden, um die Bestattung ein zweites Mal durchzuführen.

Gräber mit gleichem Namen

"Eine blöde Geschichte", so der Chef des verantwortlichen Bestattungsunternehmens. Ihn treffe jedoch keine Schuld. Er habe den Auftrag an den Totengräber weitergegeben. Diesem dürfte der Fehler unterlaufen sein, zumal es am Friedhof zwei Gräber desselben Namens gebe. "Der Totengräber hat sich eben geirrt, und das kann jedem passieren", so der Bestatter.

Eine ähnliche Panne habe es laut "Kurier" 2013 am Wiener Zentralfriedhof gegeben. Auch damals sei ein falsches Grab ausgehoben worden. Das Begräbnis wurde einen Tag später wiederholt.