Erstellt am 02. November 2013, 09:54

Mann von Zug erfasst und schwer verletzt. Ein 28-Jähriger ist am Freitag im Bahnhof Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) von einen Zug gestreift und dabei verletzt worden. Der Mann lief laut Landespolizeidirektion Burgenland auf einen einfahrenden Personenzug zu und wurde von einem Waggon erfasst.

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Nach dem Unfall war der Mann, der eine schwere Verletzung an der Hand erlitt, plötzlich verschwunden und musste von Polizisten gesucht werden. Er wurde schließlich mit dem Notarzthubschrauber in ein Wiener Krankenhaus geflogen.

Zum dem Zwischenfall kam es Freitagnachmittag, als ein aus Wien kommender Triebwagen den Bahnhof erreichte. Der 28-Jährige, der sich auf einem Bahnsteig aufhielt, rannte laut Polizei plötzlich über das Gleis auf den Zug zu und stieß dabei mit einem Waggon zusammen.

Als die Polizei am Unfallort eintraf, musste sie eine Suche starten, da von dem Verletzten zunächst jede Spur fehlte. Drei Streifen durchkämmten daraufhin das gesamte Bahnhofsgelände. Schließlich fanden sie den 28-Jährigen auf einer Bank vor einem Wartehäuschen sitzend. Der Slowake hielt sich den verwundeten Arm.


Identität war unbekannt

Auch bei der Feststellung seiner Identität taten sich die Beamten schwer, da der Mann zunächst kein Wort sprach und keinen Ausweis bei sich hatte. Im Spital machte er laut Polizei falsche Angaben zu seiner Person. Über das Handy des Verletzten erreichten die Polizisten dann die Mutter des Mannes. Sie informierte die Beamten, dass ihr Sohn vor zwei Tagen aus einer psychiatrischen Anstalt geflüchtet sei.