Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Marienkron blickt in Zukunft. 3. RHEUMA-SYMPOSIUM / Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch zukünftige Pläne für das Kneipp-Kurhaus und Entspannungszentrum in Mönchhof skizziert.

Prominente Runde in Marienkron: Primar Edmund Cauza, Alt-Bischof Paul Iby, Dr. Marcel John, Gabrielle Lechner, Landeshauptmann Hans Niessl und Stephan LamplZVG  |  NOEN
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MÖNCHHOF / Das Kneipp-Kurhaus und Entspannungszentrum Marienkron war vergangenes Wochenende Austragungsort des 3. Rheuma-Symposiums des Wiener Herz-Jesu Krankenhauses. Ein idealer Veranstaltungsort, wenn man an zukünftige Projekte denkt.

Sanierungspläne für das  Kurhaus Marienkron

Stephan Lampl, Mitglied der Geschäftsleitung der Vinzenz Gruppe, in deren Verbund sowohl das Kurhaus als auch das Herz-Jesu Krankenhaus geführt werden, konkretisiert die Pläne: „Wir wollen den Rheuma-Patienten ein umfassendes kompaktes Service bieten und die Angebote der Rheumatologie ausbauen.“ Dabei sei auch angedacht, in Zukunft die Kur- und Entspannungsmöglichkeiten des Hauses in Mönchhof einzubinden.

Erst mal soll das Kurhaus allerdings renoviert werden. Direktorin Gaby Lechner bestätigt gegenüber der BVZ, dass es Sanierungspläne für dieses Jahr gibt: „Das betrifft zum Beispiel Hotelzimmer und Bäder“. Ein Ansuchen um Förderung wurde beim Land Burgenland bereits eingereicht. Auch Stephan Lampl spricht von „massiven Investitionen in die Infrastruktur in den nächsten Jahren.“ Es seien aber noch ein paar Hürden zu nehmen. Erholungs- und Genesungsaufenthalte möchte der Vinzenz-Geschäftsführer in Zukunft in Marienkron seinen Patienten anbieten.

Niessl: „Wichtige Position  auch in Zukunft“

Landeshauptmann Hans Niessl sieht die Entwicklung der Kuranstalt in Mönchhof sehr positiv: „Vor Jahren wurde in Marienkron der Gedanke geboren, Maßnahmen in die Gesundheitsprävention zu setzen. Dieser Gedanke wurde nun auch in anderen Bundesländern übernommen.“ Er ist sich sicher, dass Marienkron auch in Zukunft eine wichtige Position einnehmen wird. Die richtigen Fragen stelle man sich bereits, nämlich: „Wie muss man investieren, um auch in Zukunft vorne zu sein?“

Mit der Austragung des Rheumasymposiums ist ein erster zukunftsorientierter Impuls gelungen. 100 Teilnehmer aus medizinischen Berufen besuchten das Symposium. Rheumatische Erkrankungen betreffen immerhin 80.000 Österreicher.