Erstellt am 02. April 2014, 23:59

von Pia Reiter

Markt wird evaluiert. Drei Monate / Nächsten drei Krämermärkte werden unter die Lupe genommen und auf Alternativen, für Verkehr und Standort, überprüft.

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Von Pia Reiter

NEUSIEDL AM SEE / Der Krämermarkt, der jeden ersten Montag im Monat in der Stadt abgehalten wird, sorgt nach wie vor für Diskussionen. Viele Autofahrer kritisieren, dass die Durchfahrt durch die Stadt am Markttag nicht möglich ist und es oft zu gefährlichen Situationen im Bereich der Klosterschule kommt, wenn Schüler die dann nicht durch eine Ampel geregelte Kreuzung queren wollen. Auch die Wirtschaftstreibenden sind sich untereinander nicht einig, ob der Markt im Zentrum nun das Geschäft belebt oder nicht.


„Bestehende Geschäfte dürfen nicht blockiert werden“

Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP) ist es ein Anliegen, den Monatsmarkt zu optimieren. Drei Monate wird nun genau geschaut, wie viele Marktfahrer da sind, und ob sich diese auch an die Stand-Einteilungen halten. „Bestehende Geschäfte dürfen nicht blockiert werden und auch Sicherheit ist ein Thema“, erklärt der Stadtchef. Auch soll es demnächst ein Gespräch mit Bezirkshauptmann Martin Huber zu dem Thema geben. Es soll auch eruiert werden, ob und wieweit eine Zufahrt für die Geschäftsleute möglich ist.

„Der Markt soll wirtschaftsfreundlicher für die Unternehmer werden, vielleicht reicht auch eine kürzere Absperrung der Hauptstraße aus“, meint Lentsch. Auch für den ersten Schultag im September, der immer mit dem Monatsmarkt am Montag zusammenfällt wird eine Lösung gesucht: „Es gibt den Wunsch, den Markt im September auf einen anderen Tag zu verlegen. Ob es dann der Dienstag oder der Montag, eben eine Woche später, wird, das ist noch nicht geklärt. Das muss erst mit den Marktfahrern abgestimmt werden, denn wenn dann keiner kommt, ist das natürlich nicht zielführend“, betont Bürgermeister Lentsch.